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Update Challenges 2015

Mit diesem Artikel möchte ich euch kurz über meine bisherigen Lesefortschritte informieren. Nun hab ich schon den ersten Harry Potter auf englisch zu Ende gelesen und mein erstes Buch für die Rory Gilmore Reading Challenge beendet mit Edgar Allan Poes der Rabe. Somit kann ich sagen, dass ich mit meinem bisherigen Lesemonat Januar sehr zufrieden bin. Ich werde euch Anfang Februar einen Wrap Up über meinen gesamten Lesemonat Januar machen, damit ihr seht, was ich so gesamthaft alles weggelesen habe.

Um meine Lektüre ein wenig besser zu strukturieren, weniger Bücher zu kaufen und meinen literarischen Horizont zu erweitern habe ich mir für dieses Jahr drei Varianten zurecht gelegt:

1. Die „Rory Gilmore Reading Challenge“

  1. In einem Video der Booktuberin Chocolatpony über die „Rory Gilmore Reading Challenge“ angesehen und war von Anfang an angetan von dieser Idee. Wer mehr zu dieser Challenge erfahren möchte, empfehle ich die Homepage von zeilenblicke, die auch eine deutschsprachige Liste der Bücher führt. Da es sich um eine Challenge mit rund 330 Büchern handelt, habe ich es für mich als Langzeitprojekt ausgelegt. Ich habe mir eigens dafür ein kleines Büchlein mit allen Titeln gebastelt.


Ziel dieser Challenge ist für mich meinen literarischen Horizont zu erweitern. Ich habe bereits viele deutschsprachige Klassiger gelesen, aber ich möchte mich auch vermehrt mit internationalen oder englischsprachigen Klassikern auseinandersetzten. Dafür ist diese Challenge optimal 🙂

Ich konnte dabei bereits rund 40 Titel abhacken und freue mich schon viele neue Bücher zu entdecken.

2. Book Jar

Leider stapeln sich meine ungelesen Bücher bereits in Unermessliche und nehmen schon ganz Regale in Beschlag. Um dem ein wenig entgegen zu wirken, hab ich mir einen Book Jar gebastelt. Darin befinden sich rund 100 Zettelchen mit ungelesenen Büchern. Ziel ist es für dieses Jahr sicherlich jedes 2. bis 3. Buch aus dem Book Jar zu ziehen. Ich habe dabei Bücher gewählt, die ich wirklich lesen will. Meist plagt mich eine ungemeine Leseunlust nach dem Beenden eines Buches und ich stehe immer ganz ratlos vor meinem SUB (oder sagt man dazu bereits RUB…Regal ungelesener Bücher???).

3. Harry Potter Challenge 2015

Und zu guter letzt bin ich auf Youtube über die Harry Potter Challenge 2015 gestossen. Ich wollte schon seit Ewigkeiten alle Harry Potter auf Englisch lesen und habe sie mir auch bereits besorgt, aber irgendwie fehlte die Motivation und der passende Moment. Also, mein Ziel für dieses Jahr: alle Harry Potter auf Englisch lesen. Ich lasse mir auch wirklich für das ganze Jahr Zeit und freue mich schon riesig darauf.

primeballerina's books

Leserpreis_Logo_NominierungSeit bereits 5 Jahren ist er fester Bestandteil des Bücherherbstes – der LovelyBooks Leserpreis.

Auch dieses Jahr ist es soweit: alle Leser und Bücherliebhaber dürfen ihre Lieblingsbücher & Lieblingsautoren in insgesamt 15 Kategorien für den Leserpreis 2013 nominieren. Die 35 am häufigsten nominierten Bücher in jeder Kategorie kommen anschließend in die finale Abstimmungsrunde, in der man dann ab dem 21. November abstimmen kann. Die Preisträger und von uns Lesern gekrönte Bücher & Autoren werden dann am 29. November bekannt gegeben.

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J. R. Moehringer: Knapp am Herz vorbei

Moehringer Knapp am Herz vorbei

J. R. Moehringer ist ein amerikanischer Schriftsteller und Journalist. 2005 legte er sein Romandebüt mit der autobiografischen Erzählung Tender Bar vor.

In seinem neusten Werk „Knapp am Herz vorbei“ nimmt sich Moehringer der Geschichte des amerikanischen Bankräubers Willie Sutton an. Sutton, auch bekannt als „The Actor“ überfiel in den 20er und 30er Jahren mehrere Banken. Er war bekannt für seine Gewaltlosigkeit und Verkleidungskünste. Während seiner Bankräuberkarriere wurde Sutton mehrmals festgenommen und zweimal gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis. Besonders bekannt ist Sutton für seine Aussage „because that’s where the money is“, die als Antwort in einem Interview auf die Frage wieso er Banken überfallen habe, gefallen ist.

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Moehringers Roman beginnt an Weihnachten 1969 als Sutton nach 17 Jahren Haft überraschenderweise entlassen wird. Darauf folgt der erste Erzählstrang; Sutton ist ein Tag nach seiner Entlassung mit einem Journalisten und Fotografen unterwegs und erzählt ihnen exklusiv seine Geschichte. Dabei fahren sie chronologisch die Stationen aus Suttons Leben ab. Angefangen bei seiner Kindheit in Brooklyn als Kind armer Iren bis hin zum Punkt, als er seine grosse Liebe Bess kennenlernt. In einer weiteren Ebene erinnert sich die Figur Sutton, mit jeder Station blickt er zurück und erlebt sein Leben erneut.

Als Leser sympathisiert man schnell mit der Figur Suttons, denn er ist charmant, intelligent und er zweifelt ein Banksystem an, was ihn zu einem Verfechter der kleinen Leute zu machen scheint. Sutton selbst war eine schwer fassbare Figur, brachte er doch zwei sich widersprechende Autobiografien heraus. Diesen Punkt hat Moehringer wunderbar in seinem Roman umgesetzt, denn auch mir als Leser war nicht immer klar, was ist nun Wahrheit oder nicht. Besonders gegen Ende des Romans wird dieses subjektive Verwischen der Romanfigur über ihr eigenes Leben immer deutlicher, und so hat die Figur Sutton für mich auch sehr viel menschliches.

Insbesondere hat mir die Mischung von Gangster- und Liebesroman gefallen, neben dem grossartigen Erzählstil Moehringers. Ich habe bereits seinen ersten Roman Tender Bar mit grosser Begeisterung gelesen, und wurde mit „Knapp am Herz vorbei“ nicht enttäuscht. Moehringer kann grossartige Geschichten erzählen, die mich als Leser fesseln und begeistern.

Einzig übe ich Kritik an der Coverwahl der deutschen Ausgabe, die amerikanische Ausgabe scheint mir passender.

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Unter diesem Link findet ihr den Beitrag über Moehringer vom Literaturclub vom 9. April 2013: http://www.srf.ch/player/tv/literaturclub/video/knapp-am-herz-vorbei-von-j-r–moehringer?id=9ddcde2b-a039-4fa4-ab31-ceb009aefcaf

Astrid Rosenfeld – Elsa ungeheuer

elsa ungeheuer

Die Autorin Astrid Rosenfeld ist in Köln geboren. Sie sammelte Erfahrung im Theater und als Schauspielschülerin, arbeitete beim Film und machte 2011 mit ihrem Erstling „Adams Erbe“ als Schriftstellerin auf sich aufmerksam.

Alles beginnt mit der verrückten Hanna, die sich vom Balkon stürzt. Zurück lässt sie die Kinder Karl und Lorenz, den Ehemann Randolph, die Haushälterin Frau Kratzler und den Dauergast Herrn Murmelstein. Als dann noch in diesem Sommer die wilde Elsa aufkreuzt und dem dicklichen Karl den Kopf verdreht, verändert sich das Leben des Protagonisten Karls vollens. Elsas Mutter Mathilde, die 10 Jahre zuvor Reissaus genommen hat, kehrt zurück und lässt die Kleine bei dem vermeidlichen Vater. Wie es scheint, hat Mathilde ein sehr ausschweifendes Leben geführt und es ist nicht so ganz klar, wer denn der Vater von Elsa sein soll. Elsa ist ein wilder Wirbelwind mit fantasievoller Kleiderwahl und heissgeliebten Lackstiefeln. Als die Familie ein paar Jahre später Hannas Familie in Holland besucht, kommt die reiche Kunstmäzenin Irina Graham ins Spiel. Sie ist besessen von Rembrandts Bild Andromeda. Elsa flieht mit 16 Jahren in die USA und Lorenz hat sich in den Kopf gesetzt die „Ewigkeit“ zu malen.

Der zweite Teil der Geschichte setzt seine Handlung nach einem Zeitsprung fort. Karl ist nun Student und Lorenz ein angehender Künstler, der seine Seele dem Kunstbetrieb verkauft.

Astrid Rosenfeld ist ein Roman mit wunderbaren Figuren gelungen. Sie beschreibt ihre Protagonisten gekonnt, warmherzig und lebensnah. Ihre Sprache ist schnörkellos und mit viel Sinn für trockenen Humor versetzt. Ich habe „Elsa ungeheuer“ in einem Zug gelesen und war von seiner Fantasie und Bandbreite an Charakteren überrascht und auch begeistert. Mir hat diese Unverblümtheit der Autorin grossen Eindruck gemacht; sie erzählt schnörkellos, wie das Leben ist. Sie thematisiert Liebe, Verlust, Gier und Tod. Dieser Roman schafft es grosse Themen zu vereinen, ohne belehrend zu wirken, ganz im Gegenteil; er unterhält und berührt.

Eveline Hasler: Mit dem letzten Schiff – Der gefährliche Auftrag von Varian Fry

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Eveline Haler ist eine Schweizer Schriftstellerin, die bekannt ist für ihre gut recherchierten Romane zu wahren Personen und Erlebnissen. Auch in ihrem neusten Werk gibt sie einer bis anhin fast vergessenen Figur einen Rahmen: dem Amerikaner Varian Fry, der während des 2. Weltkriegs tausenden von Menschen zur Flucht verhalf.

In gewohnter Halser-Manier wird nicht nur die Geschichte des Varian Fry, der 1940 nach Marseille kam um viele verfolgte Intellektuelle ausser Landes zu bringen, sondern auch den Künstlern selbst und ganz alltäglichen Figuren wie der Schweizerin Elsbeth Gusser. Die Autorin entwirft vielmehr ein Bildnis dieser Zeit, als eine Geschichte mit Struktur und Handlung. Als Leser erfährt man viel; die Mätzchen des eher schwierigen Literaten Walter Mehring, die Flucht von Franz Werfel und über den Jungen Gussie, der aus Deutschland floh und sich als Waise in Frankreich durchschlägt.

Varian Fry mit einem offiziellen Auftrag nach Marseille gekommen, um viele Intellektuelle zu retten, wird das Leben im Vichy-Regime nicht einfach gemacht. Er ist umgeben von Helfern mit viel Phantasie und Engagement, und der Mission so viele wie möglich zu retten.

Für mich hat Eveline Hasler einmal mehr einen wunderbaren Roman geschrieben. Wunderbar, weil er nicht nur herrlich zu lesen ist, sondern weil ich vieles gelernt habe, über eine Zeit, über die heute zu oft geschwiegen wird. Sie hat der Person Varian Fry, der mir bis zu der Lektüre dieses Buches völlig unbekannt war, ein Gesicht und eine Würdigung für seine Taten gegeben.

Raquel J. Palacio: Wunder

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Raquel J. Palacio ist eine Amerikanische Schriftstellerin und „Wunder“ ist ihr erster Roman. Im Englischen erschien das Buch unter dem Titel „Wonder“

Das Buch „Wunder“ ist die Geschichte von August, auch Auggie genannt. Mit zehn Jahren besucht er zum ersten Mal die Schule, denn Auggie ist nicht wie andere Kinder.

Ich weiss, dass ich kein normales zehnjähriges Kind bin. Ich meine, klar, ich mache normale Sachen … Und ich fühle mich normal. Innerlich. Aber ich weiss, dass normale Kinder nicht andere normale Kinder dazu bringen, schreiend vom Spielplatz wegzulaufen. Ich weiss, normale Kinder werden nicht angestarrt, egal, wo sie hingehen.

Auggie leidet unter einem Gendefekt, welcher zu schweren Missbildungen seines Gesichtes führten. Im Buch wird es als „eine zuvor unbekannte Art des Treacher-Collins-Syndroms“ beschrieben. Folglich war der Schritt in eine Schule für Auggie kein einfacher. Es hiess für ihn seine gewohnte Umgebung zu verlassen und sich ausserhalb seines gewohnten Aktionsradiuses zu behaupten. Und wie er sich behauptet hat! Auggie ist eine wunderbar witzige und warmherzige Figur, ich habe ihn von Anfang an ins Herz geschlossen. Die Erzählung wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt; seiner, seiner Schwester und seiner Schulfreunde. Was entsteht, ist eine Geschichte voll Freundschaft, Humor, Respekt und manchmal auch Unvermögen.

Für mich ist dieses Buch eine Bereicherung. Auggies Geschichte hat mich von der ersten Seite an berührt, ich habe laut herausgelacht und geweint. Solch ein Buch ist ein seltener Schatz und ich empfehle es wirklich jeden zu lesen!

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